Fake News. Ein Begriff der besonders unter dem amerikanischen Präsidenten Trump an Bekanntheit gewonnen hat. Doch was sind eigentlich Fake News, welche Merkmale haben sie, warum gibt es sie und wie kann man sie enttarnen?Fangen wir erstmal mit der Frage an „Was sind eigentlich Fake News?“

Im Duden heißt es dazu:

Fake News, Fake-News, Fakenews, die

in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen

Fake News sind also Falschmeldungen, die Menschen manipulieren sollen. Sie werden im Internet geteilt, verbreiten sich dadurch und gewinnen so schnell an Popularität.

Welche Merkmale haben Fake News und ihre Verbreiter?

Fake News kommen oft von unseriösen Seiten, die meistens mit Werbung zugepflastert sind. Sie nutzen häufig unseriöse Quellen und Scheinfakten. Oft werden auch Übertreibungen, Umgangssprache und Rechtschreib- sowie Grammatikfehler gemacht. Fake-Relevanz ist auch ein wichtiges Thema wenn man an die Clinton-E-Mail-Affäre während der amerikanischen Präsidentschaftswahl denkt. Ein riesiger Skandal, nur weil sie ihren privaten E-Mailserver genutzt hat. Eigentlich ziemlich uninteressant, doch trotzdem hat es so viel Aufmerksamkeit durchs Internet bekommen.

Doch warum gibt es Fake News?

Fake News beeinflussen die Menschen, denn durch die richtigen Worte lassen sich Meinungen in bestimmte Richtungen lenken. Die Verfasser der Fake News haben also eine Art von Macht, die sie auf den Leser ausüben können. Doch häufig ist der Hauptaspekt der Verfasser auch Geld. Durch die Werbung auf vielen dieser Seiten sind die Werbeeinnahmen dementsprechend hoch. Durch geschickte Formulierungen bekommen sie zusätzliche Klicks oder Aufrufe und damit auch mehr Geld.

Was kann man denn nun machen, um nicht darauf reinzufallen und sie zu enttarnen?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man am besten kombiniert:

Man kann z.B. die Quellen, die angegeben werden müssen, zurückverfolgen. Dafür einfach den Link überprüfen oder auch Bilder des Artikels in die Google Bildersuche schicken und nachsehen, in welchem Kontext das Bild noch verwendet wurde.

Eine andere Möglichkeit ist es, auf bestimmten Internetseiten nach den Informationen oder Dateien suchen. Diese stehen oft in einem anderen Kontext.

Auf Seiten wie z.B. https://citizenevidence.amnestyusa.org/ kann man YouTube Videos checken und auf http://exif.regex.info/exif.cgi die Marke der benutzten Kamera sowie Angaben zum Datum, der Zeit und dem Ort der zu überprüfenden Aufnahme überprüfen.

Zweifelt man an, dass ein Bild beispielsweise tatsächlich am Vortag in der jeweiligen angegebenen Region aufgenommen wurde, lässt sich so ein erster Schnelltest durchführen.

Auch die App „Fake News Check“ hilft, nicht auf Fake News hereinzufallen. Sie wurde für Schüler in Niedersachsen entwickelt.

Im Internet gibt es noch viele weitere Methoden, mit denen man Fake News überprüfen und enttarnen kann, also einfach mal ein bisschen recherchieren und fündig werden.

 

Der Rest der Multimedia-Reportage kann unter https://www.derludwig.news/fake-news/ abgerufen werden!

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