Licht an, letzte Vorbereitungen werden getroffen, alle sind angespannt. Mandy sitzt konzentriert auf der Rodeoente. 3,2,1 und los! Langsam fängt die Ente an sich zu drehen doch dann wird sie schneller sie dreht sich und dreht sich.

Es ist gerade mal 8 Uhr am Morgen des 27.11, als sich der Bus nach Göppingen zum Tigerentenclub in Bewegung setzt. Acht lange Stunden im Bus lagen vor uns. Als der Bus am Abend in Hohenstaufen vor der Jugendherberge anhält steigen alle müde aber auch aufgeregt aus und laufen zur Tür. Was würde als nächstes passieren? Nachdem wir einige Zeit dort standen wurden wir herein gelassen und mussten unsere Schuhe ausziehen. Dann wurden wir in den Keller zu den Zimmern http://static4.swp-plus.de/storage/scl/import/swp-beta-import/goeppingen/lokales/goeppingen/print/2146579_t1w600h392q90v58592_swp-8406202_20151202_4C_02HOHEN_X884789195X.jpg?version=1449028428gebracht. Nachdem wir unsere Betten bezogen hatten ging es zum Essen. Doch an diesem Abend wurden nicht alle satt. Die außergewöhnlichen Geschmacksnoten von Frikadellen mit „leicht“ pfeffriger Würze und bissfesten Reis verfolgten einige bis auf ihre Zimmer, wo sie Kicker oder Tischtennis spielten beziehungsweise auf die „WLAN Treppe“, wo das Internet genutzt werden konnte. Doch unsere Stimmung hellte sich automatisch wieder auf als Herr Sikos uns zur Nachtwanderung gerufen hatte. Als endlich alle in ihre Schuhe gefunden haben konnten wir auch los. Nachdem wir durch die Straßen des Ortes, den Berg hinauf bis zu einer Kirche am Waldrand gegangen waren, kamen wir auf einen kleinen Pfad der am Waldrand entlang führte. Mit der Zeit wurde es immer dunkler, aber je weiter man sich von Hohenstaufen entfernte, desto schöner wurde die Aussicht auf die Landschaft. Nach einer Weile stiegen wir einen steilen Weg wieder hinab und konnten noch einmal kurz das Dorf von oben sehen, bevor wir zur Jugendherberge zurück gingen. Zurück in der Jugendherberge blieben wir auch dieses Mal nicht davor verschont die Schuhe ausziehen. Danach sollten wir eigentlich schlafen, aber fast alle tobten noch bis spät in die Nacht auf dem Flur.

Am nächsten Morgen mussten alle früh aufstehen, da unser Bus um 8 Uhr los fahren sollte und wir noch Betten abziehen, fegen und packen mussten. Um 7:20 Uhr gab es dann Frühstück, das aus verschiedenen Sorten Müsli und Joghurt bestand. Danach hieß es Taschen holen und dann ab zum Bus. Auf dem Weg zum Studio sahen wir immer wieder große Tigerenten am Straßenrand. Am Studio angekommen kamen gleich zwei Mitarbeiter und nahmen die drei Kandidaten Matthis, Mandy und Lara mit. Solange mussten wir anderen eine halbe Stunde draußen in der Kälte warten. Als wir in das Studio kamen, wurden wir direkt in den „Kinderraum“ gebracht. Dort mussten wir das „Schreispiel“ üben. Hier wurde sowohl das Gefühl zur eigenen Stimme, als auch unsere Teamfähigkeit als Klasse unter Beweis gestellt. Als wir damit fertig waren sollten wir uns selbst beschäftigen. Wir konnten lesen, malen oder am Kicker spielen. Zwischendurch sollten wir alle auf ein großes Plakat unterschreiben. Danach haben wir dann noch einen Film der hinter den Kulissen gedreht wurde geguckt.

Währenddessen waren wir Kandidaten in unserem Raum angekommen und hatten eine Vorstellungsrunde hinter uns. Unsere Gegner hießen Jana, Jana und Malene. Dann bekamen wir die T-Shirts und unsere Namen wurden aufgebügelt. Daraufhin sind wir die Spiele durchgegangen. Neben den üblichen Spielen waren auch noch Kegelsuche, Tasten, Luftballon zerplatzen und Kartfahren dabei. Für das Kartfahren mussten wir Anzüge tragen die wir auch noch anprobieren mussten. Dann ging es an die Generalprobe die wir mit 6:3 gewannen. Nach der Generalprobe gab es eine Pause, in der wir uns etwas zutrinken nehmen durften und dann war es soweit.

Als wir die Treppe zur Rutsche hochgingen wurden wir immer angespannter und als wir oben ankamen hatte das Lampenfieber seinen Höhepunkt erreicht. Die Startmelodie hörte auf und unsere Namen wurden aufgerufen da fiel alle Anspannung ab und wir gingen zum Tisch für das erste Spiel. Im Studio standen fünf Kameras und ein Kamerakran der sicherlich zwei bis drei Metern hoch ging.

Beim ersten Spiel hatten wir Pech und verloren wie auch im Dritten. Aber im Zweiten hatten wir Glück und gewannen unsere erste Notbremse. Das nächste Spiel war das Froschhüpfen doch zuvor wurden die Spendenprojekte vorgestellt. Unser Team spendete für ein Projekt in Mali. Das darauf folgende Froschhüpfen gewannen wir knapp mit 5:4. Dann sahen wir einen Film über einen professionellen Erschrecker, der danach eigentlich ins Studio kommen sollte, aber als sich die Tigerente öffnete, kam niemand heraus. Verwirrung griff um sich. Plötzlich bewegte sich etwas hinter den „Badefässern“. Eine Person die aussah wie ein Zombie hinkte zwischen uns hindurch. Manche Kinder schrien oder zuckten zusammen. Er erzählte etwas über seinen Beruf. Aber dann ging es auch schon weiter mit dem Schreispiel, wo wir mit 6:5 knapp gewannen. Nach diesem Spiel, fing der Zombie an, Amalia (6a) und Miles (von der anderen Schule) zum Zombie zu schminken. Jetzt musste Matthis zeigen, dass er singen konnte. Nach dem Singen stand es 4:4. Gleichstand. Können wir es noch schaffen zu gewinnen? Die Choreographie verschaffte uns einen weiteren Punkt und so schafften wir es zu einem 5:4. Das Selbstvertrauen nahm wieder zu und gewannen tatsächlich mit 9:8.  Dann wurden die Sachen für das Quiz aufgebaut, wo wir mit 100:20 gewannen. Nach dem Quiz kam ein Professor für Angst ins Studio und beantwortete Fragen, die ihm gestellt wurden. Währenddessen mussten Matthis, Mandy und Lara, sowie David ihre Anzüge überziehen und warten bis alles aufgebaut war. Dann gab es eine kurze Pause in der, die Ausrüstung des Kartrennens aufgebaut wurde. Dies verlief jedoch nicht so günstig und wir verloren leider. Gespannt warteten wir auf das Lehrerquiz, das nach der Pause stattfinden sollte.

In der Pause tranken wir etwas im Raum der Kandidaten und verabredeten ein Handzeichen, dass wir im Finale verwenden wollten. Bald war die Pause vorbei und Herr Sikos hing schon über dem Wasser. Jetzt hing alles von ihm ab! Doch er enttäuschte uns nicht und holte uns die letzte Notbremse!http://gsn.lspb.de/gsn1/fileadmin/import/aktuell/aktuells10/tigerentenclub/tag_2/13.jpg

Die Tigerente dreht sich schneller. Jetzt hieß es nochmal alle Kräfte zusammen zu nehmen. Wir hatten noch ein paar Notbremsen, aber für unsere Gegner sieht es schlecht aus. Die Tigerenten dreht sich noch schneller und wilder. Dann war es soweit Jana fiel von ihrer Ente. Sofort hielt auch Mandys Ente und Jubel brach aus. Uns wurde der Pokal und die Medaillen überreicht. Ein Gefühl von Stolz ließ sich nicht verbergen, auch wenn wir Herrn Sikos gerne hätten baden sehen wollen! Daraufhin gingen wir alle zurück zu unserem Bus und feierten die ganze Rückfahrt.

von Lara Emme und Svenja Meyer

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